Den Traum vom eigenen Haus endlich erfüllen

Nicht wenige Menschen träumen von einem eigenen Reihenhaus oder einer eigenen Doppelhaushälfte. In wirtschaftlich guten Zeiten, wo die Zinsen aufgrund der weltweiten Finanz- und Schuldenkrise des Jahres 2009 immer noch außerordentlich gering sind, werden zunehmend Bauvorhaben realisiert. Dies liegt einerseits an der generellen Eignung von Immobilien als Investitionsobjekt, wo die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt.

Zudem liegt es auch an der günstigen Finanzierbarkeit von eigenen Reihenhäusern. Dennoch sind einige Dinge zu beachten, damit die Finanzierung nicht die eigene wirtschaftliche Existenz bedroht und die Entscheidung nicht bereut wird. Wir verraten in diesem Beitrag, was hierunter fällt.

Die ersten Schritte bei der Planung des Eigenheims

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Eigenheim zuzulegen, sollte dieses Vorhaben sehr sorgfältig und präzise planen. Der Grund liegt einerseits in den langjährigen finanziellen Verpflichtungen, die hiermit in der Regel verbunden sind, aber auch der Tragweite einer solchen Entscheidung. Als erstes sollte der Ort festgelegt werden. Gerade in Großstädten, aber auch den Vororten hiervon, besteht eine hohe Nachfrage nach Immobilien mit nicht ausreichendem Angebot.

In ländlichen Gegenden dagegen besteht eine geringere Nachfrage. Gleichzeitig sollten auch die Rahmenbedingungen überprüft werden. Ist eine wohnortnahe Versorgung mit Ärzten, Schulen und Kindergärten sowie Einkaufsmöglichkeiten gewährleistet, lässt sich die eigene Arbeitsstätte hiervon mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreichen und stimmt das soziale Umfeld sind dabei nur einige Fragen, mit denen Sie sich auseinandersetzen müssen.

Fazit

Als nächstes sollte die Finanzierung überlegt werden. Dies kann geschehen, wenn bereits ein konkretes Objekt gefunden ist, also auch, wenn noch kein konkretes Objekt in Aussicht ist. Da die wenigsten Menschen das Vermögen besitzen, ein eigenes Reihenhaus ohne Darlehen zu finanzieren, sollten die Bedingungen hiervon sorgfältig analysiert werden. Es lassen sich generell zwei Arten von Darlehensverträgen unterscheiden, Verträge mit Zinsbindung und mit variablem Zins.

Bei ersterer Finanzierungsart sind die Kosten besser kalkulierbar, da der Zins konstant bleibt, während bei zweiterer Art der Zins der jeweiligen Entwicklung angepasst wird. In Zeiten, wo mit steigenden Zinsen zu rechnen ist, sollte deshalb der konstante Zins gewählt werden, während in Zeiten, wo mit sinkenden Zinssätzen gerechnet werden kann, ein variabler Zins von Vorteil ist. Auch sollte überlegt werden, ob das Haus finanzierbar ist, ob also die Ersparnisse und der eigene Lohn ausreichend sind, die finanziellen Folgen zu bewältigen. Wenn alle Fragen positiv beantwortet sind, kann der Hauskauf angegangen werden.