Herbstzeit ist Lesezeit – Die „Must-haves“ für die Herbstsaison

Der Herbst hält seit einigen Wochen Einzug im Lande. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und oftmals will man die Wohnung abends nicht mehr verlassen, da es nun wieder kälter wird. Oftmals ist es schwer, eine Beschäftigung in den eigenen vier Wänden zu finden.

Was Abhilfe schaffen könnte, wäre der Griff zum Buch. Sind wir mal ehrlich: Gibt es etwas entspannenderes als bei einer heißen Tasse Tee vor dem eingeheizten Kamin zu sitzen und im Schatten der Flammen ein spannendes Buch zu lesen? Lesestoff bieten uns die Autoren für die Herbstzeit auf alle Fälle genug.

Die „Must-haves“ für die Herbstsaison

Ein mit Spannung erwartetes Buch ist „Außer sich“ von Sasha Marianna Salzmann. Die Autorin konnte mit ihrem Romandebüt auf ganzer Linie überzeugen und landete damit sofort auf der Shortlist für den deutschen Buchpreis. In ihrem Roman versucht sie sich mit dem Begriff „Identität“ auseinanderzusetzen und erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie, die von Russland nach Deutschland auswandern möchte. Für ausreichend Spannung ist hier gesorgt.

Auch die Belgierin Lize Spit wurde mit ihrem Debütroman über Nacht zum Star. In ihrem Schriftstück „Und es schmilzt“ lässt sie eine junge Frau in ihr flämisches Heimatdorf zurückkehren, obwohl die Frau einst nach schrecklichen Erlebnissen das Dorf verließ. Trotz grenzenloser Zuspitzung schafft es Lize Spit den Leser in einen Bann zu ziehen, der einen nicht loslässt.

Robert Menasse, ein bereits bekannter Autor und Schriftsteller, weist in seinem Roman „Die Hauptstadt“ auf ein aktuelles Thema hin. Den Mittelpunkt stellt die Europäische Union dar. In seinem für den Buchpreis nominierten Roman bringt uns Menasse fiktional, aber mit einem Funken Wahrheit die Machenschaften rund um Brüssel – der Hauptstadt der EU – näher. Immer wieder gelingt es ihm, mit kleinen Nadelstichen zu provozieren. Das aufsehenerregende Buch hält was es verspricht und kann zu den besten Titeln des Autors gezählt werden.

Auf gar keinen Fall sollte „Sieben Nächte“ von Simon Strauss in Ihrer Buchsammlung fehlen. Auch er schaffte es mit seinem ersten Roman auf die Toplist. Der Protagonist bekommt den Auftrag, den sieben Todsünden zu begegnen. Sieben mal um sieben Uhr soll er eine Aufgabe lösen, um seinen triesten Leben zu entkommen und ein intensiveres Leben zu führen. Mit dramatischen Wendungen schafft es Strauss immer wieder seine Leser zu verblüffen.