Hypnose-Therapie gegen Rauchen – Wie man mit der Gewohnheit bricht

Wenn man sich das Rauchen abgewöhnen will, ist das Wichtigste, seine Gewohnheiten und Routinen anzupassen – Zigaretten in einem anderen Licht zu sehen. Es ist nicht immer einfach, mit einer langjährigen Angewohnheit zu brechen. Es gibt psychologische und physische Veränderungen, die eine Person durchmacht, wenn sie es denn schafft, sich das Rauchen abzugewöhnen. Folgendes passiert, nachdem jemand erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört hat.

Was passiert nach …

  • 20 Minuten: Blutdruck und Herzfrequenz normalisieren sich wieder.
  • 12 Stunden: Der Kohlenmonoxid-Gehalt im Blut normalisiert sich.
  • 24 Stunden: Der Körper beginnt die Schleimablagerungen in den Lungen zu beseitigen.
  • 72 Stunden: Die Atmung wird einfacher und das allgemeine Energieniveau steigt.
  • 1 Monat: Das Aussehen der Haut verbessert sich.
  • 3 bis 9 Monaten: Die Lungenfunktion kann sich um bis zu 10 Prozent verbessern.
  • 1 Jahr: Das Risiko, an einem Herzinfarkt zu erkranken, sinkt auf etwa die Hälfte.
  • 10 Jahren: Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, sinkt auf etwa die Hälfte.
  • 15 Jahren: Das Risiko, an einem Herzinfarkt zu leiden, sinkt auf das eines Nichtrauchers.

Anders Denken lernen

Hypnotherapie wird zunehmend zu einer der beliebtesten Formen der Behandlung gegen das Rauchen. Hypnotherapie verändert die Art und Weise, wie eine Person denkt. Ein Hypnose-Therapeut unterstützt und leitet die suggestiven Übungen. Dennoch ist der erste Schritt, wenn man Hypnose zum Abgewöhnen nutzen will, sicherzustellen, dass auch man tatsächlich dazu bereit ist. Hypnotherapie gegen Rauchen hat sich als am effektivsten erwiesen, wenn der eigene Wille zum Aufhören vorhanden ist.

Wie funktioniert es?

Hypnotherapie funktioniert, indem das Individuum in einen tiefen, entspannten Zustand geführt wird. Währenddessen ist der Geist offener für Suggestionen. An dieser Stelle macht der Hypnose-Therapeut Vorschläge, die dazu beitragen, Denkmuster und Verhaltensweisen zu ändern, die mit dem Rauchen verbunden sind. Die Suggestionen werden individuell angepasst.

Sie entsprechen z. B Vorgaben wie: „Ich will keine Zigarette“ und „der Geruch von Zigarettenrauch ist widerlich“. Ebenso kann schon beim Wunsch, eine Zigarette zu rauchen, ein unangenehmer Geschmack im Mund suggeriert werden. Es ist üblich, mit Selbsthypnose-Techniken zu Hause fortzufahren, nachdem die Sitzungen vorüber sind.

Was sind die Ergebnisse?

Viele finden Hypnotherapie ausreichend, um den Wunsch nach dem Glimmstängel zu besiegen, während andere es bevorzugen, die Behandlung mit NET (Nikotinersatztherapie) oder Medikamenten zu kombinieren. Man sollte immer alle Optionen erkunden, um eine geeignete und wirksame Behandlung zu finden. Es ist empfehlenswert, mit anderen zu sprechen – Freunden oder Familienmitgliedern, die schon erfolgreich waren.

Das Konsultieren eines Arztes und dem Hypnose-Therapeuten hilft dabei zu erfahren, wie man am besten vorgeht. Hypnotherapie gegen Rauchen ist keine Sofortlösung. Während für manche schon eine einzige Sitzung ausreicht, um mit dem Rauchen aufzuhören, profitieren andere von mehreren Folgesitzungen. Das Ziel der Hypnose gegen Rauchen ist es, Menschen zu befähigen, die Kontrolle über ihre Sucht zu übernehmen und schlussendlich das Wohlbefinden zu verbessern.